Übersicht: Bewegung und Kraftsport im Alter

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Dein zu pflegender Angehöriger hat den Wunsch, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Dafür sind kräftige Muskeln und ein fitter Körper ein zentraler Schlüssel. Und darum ist es wichtig, Bewegungsmangel im Alltag zu vermeiden und aktiv zu bleiben.

Günstige Lebensgewohnheiten

Wusstest Du, dass die Gene den Alterungsprozess nur zu etwa 10 bis 20 Prozent bestimmen? Die restlichen 80 bis 90 Prozent werden durch Umweltfaktoren und Lebensgewohnheiten beeinflusst, wie Forschungsergebnisse nahelegen. Das Gute daran: Viele dieser Faktoren, darunter Ernährung und Stressmanagement, lassen sich unmittelbar beeinflussen. Besonders wichtig ist, regelmäßige Bewegung einzuplanen. Wer aktiv bleibt, kann Lebensqualität und Lebenserwartung steigern.

Wundermittel Bewegung?

Regelmäßige körperliche Aktivität vermag nicht nur, den altersbedingten Muskelabbau zu verlangsamen, sondern auch wahre Wunder zu bewirken. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass Bewegung viele Beschwerden lindern und sogar Krankheiten vorbeugen kann. Sie wirkt sich unter anderem günstig aus bei:

  • Rückenschmerzen
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Depressionen
  • Demenz
  • manchen Krebsarten

Jeder Schritt zählt

Die WHO empfiehlt Menschen ab 60 Jahren ein Ausdauertraining von etwa 150 bis 300 Minuten moderater Bewegung pro Woche, ergänzt durch Kraft- und Gleichgewichtsübungen. Um den Muskelaufbau zu unterstützen, spielt zudem eine proteinreiche Ernährung eine wichtige Rolle.

Keine Sorge, niemand muss von heute auf morgen ein ausgedehntes Sportprogramm ins Leben integrieren. Es zählt jeder Schritt. Ein guter Anfang wäre zum Beispiel, regelmäßige Spaziergänge sowie möglichst viel Aktivität im Alltag einzubauen, also zum Beispiel öfters mal die Treppe statt den Aufzug zu nehmen.

Fitness langsam steigern

Erst, wenn eine grundsätzliche Fitness erreicht ist, geht es um gezieltes Training. Das sollte idealerweise das Ziel sein - und zwar samt Kraftsport. Damit kann man auch in höherem Alter noch starten!

Wichtig zu wissen: Wenn Dein Angehöriger chronische Erkrankungen oder gesundheitliche Beschwerden hat, sprecht vor Trainingsbeginn am besten mit Hausarzt oder Hausärztin ab, was passend wäre.

Bewegungsmangel kann fatale Folgen für den Körper haben. Bleibt aktiv! Wir geben Euch ein paar Impulse.

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