Es ist Schnee angesagt

Header image of Es ist Schnee angesagt

Wenn es draußen friert und schneit, kann es schnell gefährlich werden. Zwar sollte es eigentlich logisch sein, alle Aktivitäten zu verschieben, die nicht unbedingt nötig sind - vor allem, wenn man nicht mehr hundertprozentig sicher auf den Beinen ist. Doch viele Ältere wollen trotzdem ihren Pflichten nachkommen und beispielsweise selbst die Gehwege vom Schnee befreien. Damit sich niemand unnötig in Gefahr bringt, achtet nach Möglichkeit auf Folgendes.

Achtung: Schnee und Eis!

Die Wettervorhersage sagt Schneefälle voraus - jedenfalls dort, wo Dein zu versorgender Angehöriger lebt. Das kann bedeuten, dass der Gehweg geräumt sein muss, aber auch, dass die Wege allgemein nicht gut begehbar sein werden. Insbesondere bei vereisten Schneeflächen ist die Gefahr sehr hoch zu stürzen.

Kein unnötiges Risiko

Gehört Dein Angehöriger auch zu den Menschen, die ihren Pflichten sehr zuverlässig nachgehen wollen? Dann rate ihm oder ihr, bitte in den folgenden Tagen auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Wenn die Bürgersteige noch weiß oder sogar eisig sind oder voll mit grauem Schneematsch, dann sollte niemand rausgehen, der nicht mehr hundertprozentig sicher auf den Beinen ist.

Aufgaben aufteilen

Wenn es Verpflichtungen gibt, dann sorgt, wenn irgendwie möglich, dafür, dass diese für ein paar Tage von jemand anderem erledigt werden.

  • Muss der Gehweg geräumt werden? Vielleicht kann das ein (deutlich) jüngerer Nachbar oder eine (deutlich) jüngere Freundin übernehmen.
  • Kommt die Müllabfuhr? Der Müll kann im Zweifelsfall trotzdem auch mal ein oder zwei Tage später rausgebracht werden.
  • Steht der Wocheneinkauf an? Vielleicht kannst Du das Wichtigste vorbeibringen oder Ihr fahrt gemeinsam zum Supermarkt. Oder Ihr nehmt einen Hilfsdienst in Anspruch oder probiert den Lieferdienst eines Supermarkts aus.

Vorsorge treffen

In manchen Gegenden Deutschlands ist es vorhersehbar, dass irgendwann Schnee fallen wird. Selbst in eher untypischen Regionen kann es mal schneien. Daher trefft am besten eine gewisse Vorsorge. Unsere Tipps:

  • Vorratshaltung: Sorgt dafür, dass Dein zu versorgender Angehöriger für den Notfall immer die wichtigsten Lebensmittel für ein paar Tage im Haus hat.
  • Nachbarschaftshilfe: Sprecht Euch mit Nachbarn ab, die im Bedarfsfall bereit wären, ein paar alltägliche Aufgaben zu übernehmen. Vielleicht kann Eure Familie sich mit etwas revanchieren?
  • Prognosen: Behaltet die Wettervorhersage im Blick. Dann lassen sich Unsicherheiten rechtzeitig besprechen.

Unsere Unterstützung von mitpflegleben: Die wichtigsten Wetter-Ereignisse wie Schneefall, Hitze oder Starkregen behalten wir für Euch im Auge, wenn Du die Postleitzahl Deines zu versorgenden Angehörigen in Deinem Profil angibst. So können wir Dich warnen, wenn ein besonderes Wetter-Ereignis drohen könnte.

Wenn Du alle Besonderheiten im Blick behaltet willst, nutze am besten zusätzlich die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes.