Checkliste: Alltagstipps bei Vergesslichkeit

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Mit kleinen Erinnerungsstützen, von hilfreichen Notizen bis zu festen Routinen, könnt Ihr dem Alltag mehr Struktur geben. Das gibt Halt bei alterstypischer Vergesslichkeit, aber auch bei Demenz. Klicke oben auf das Fähnchen. Dann erscheint diese Checkliste in Deinen Favoriten.

Worauf Ihr achten könnt

Es mag trivial erscheinen, aber mit kleinen Erinnerungshilfen könnt Ihr Euch im Alltag spürbar entlasten:

  • Einkaufs- und To-do-Listen: Solche tagesaktuellen Listen zu führen, schafft Orientierung und Sicherheit im Tagesablauf. Dinge aufzuschreiben, unterstützt außerdem das Gedächtnis.
  • Gewohnheiten etablieren: Wenn sich bestimmte Angelegenheiten und Abläufe regelmäßig wiederholen, legt sie immer auf denselben Wochentag und dieselbe Uhrzeit. Feste Strukturen bieten Orientierung und entlasten. Ein Tages- beziehungsweise Wochenplan hilft zusätzlich, den Überblick zu behalten.
  • Erinnerung per Alarm: Die Alarm- und Weckerfunktion am Handy zu nutzen oder einen Timer oder die Eieruhr zu stellen, hilft dabei, die Medikamente, die Wäsche in der Waschmaschine oder auch Termine nicht zu vergessen.
  • Kalender: Notiert wichtige Daten wie Arzttermine oder Geburtstage zusätzlich in einem Kalender und/oder im Tages- oder Wochenplan. Gegebenenfalls könnt Ihr Hinweise ergänzen, welche Dinge Ihr für einen Termin benötigt, etwa Ausweis oder Krankenkassenkarte.
  • Notizen: Auffällige Notizzettel an passenden Orten können die Orientierung erleichtern. Verseht Schubladen und Schranktüren mit Hinweisen auf den Inhalt. Das kann in Form von Schrift oder Bildern sein. Auf einer abwischbaren Tafel könnt Ihr zusätzlich aktuelle Informationen festhalten.
  • Wichtiges an festen Plätzen: Falls möglich, etabliert gemeinsam feste Ablageorte für Dinge wie Schlüssel, Brille, Portemonnaie, Ausweise und Ähnliches. Übe gemeinsam mit Deinem zu pflegenden Angehörigen, diese Plätze bewusst stets zu nutzen.
  • Ausmisten: Sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr benutzt werden, macht die Schränke leerer und übersichtlicher. Aber sei behutsam und mache das gemeinsam mit Deinem zu pflegenden Angehörigen. Nur weil Du denkst, dass er etwas nicht mehr benötigt, bedeutet das nicht, dass er das genauso empfindet.

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