Übersicht: Schlaf

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Falls Dein Angehöriger Schlafprobleme hat, solltet Ihr gemeinsam die Ursachen erforschen. Vielleicht liegst Du auch selbst hin und wieder nachts wach. Manchmal reicht es, Routinen zu verändern, um besser zu schlafen. Manchmal stecken gesundheitliche Probleme dahinter. So oder so: Erholsamer Schlaf ist wichtig.

Gut geschlafen?

Wer gut und ausreichend geschlafen hat, fühlt sich in der Regel ausgeruht. Kein Wunder: Im Schlaf kann sich der Körper erholen und regenerieren. Das Gehirn kann Erlebtes verarbeiten, Gelerntes verfestigen und sich neu sortieren. Deshalb ist Schlaf ein wichtiger Bestandteil für die Gesundheit.

Wir Menschen verbringen etwa ein Drittel ihres Lebens schlafend. Dabei durchlaufen wir jede Nacht bestimmte Schlafphasen. Doch was passiert dabei genau im Körper? Und warum machen ein paar schlechte Nächte einem so sehr zu schaffen?

Schlafphasen

Der Körper durchläuft jede Nacht vier Schlafphasen in einer festen Reihenfolge. Diese Abfolge wiederholt sich üblicherweise vier bis fünfmal pro Nacht: Einschlafphase, stabiler Schlaf, Tiefschlaf und REM-Schlafphase. Die Abkürzung REM steht für Rapid-Eye-Movement, was übersetzt "schnelle Augenbewegung" heißt. Diese ist Anzeichen dafür, dass man träumt.

Unruhige Nächte?

Wer zu wenig schläft, oft aufwacht und länger wach liegt, fühlt sich am nächsten Morgen in der Regel schwach und müde. Man ist häufiger unkonzentriert oder reagiert gereizt. Solange das nur manchmal vorkommt und die nächste Nacht wieder ausreichend Schlaf bietet, ist das kein Problem.

Kommt es aber regelmäßig vor, dass Dein Angehöriger schlecht ein- oder durchschläft, solltest Du das ernst nehmen. Das gilt auch, wenn Du selbst nicht gut schläfst. Denn Schlafmangel kann schnell unerwünschte Folgen haben, zum Beispiel ein geschwächtes Immunsystem. Langfristig haben Menschen mit Schlafstörungen ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Demenz. Chronische Schlafprobleme können zudem ein Hinweis auf körperliche Probleme wie beispielsweise Inkontinenz sein, oder auch ein Vorbote für bestimmte Erkrankungen. Länger anhaltende Schlafprobleme solltet Ihr daher ärztlich abklären lassen.

Erholsam schlafen

Wie viel Schlaf jemand braucht, ist individuell verschieden. Fest steht: Damit die Nacht erholsam ist, kommt es nicht nur auf die Dauer des Schlafes an, sondern auch auf die Schlafqualität. Manche Faktoren fördern erholsamen Schlaf, andere beeinträchtigen ihn.

Ein zentraler Aspekt ist der eigene Schlaf-Wach-Rhythmus, der unbedingt beachtet werden sollte. Viele andere Faktoren, die zu gutem Schlaf beitragen, kannst Du direkt beeinflussen, angefangen von äußeren Bedingungen wie der Raumtemperatur bis zu festen Routinen vor dem Einschlafen. Oft können bereits kleine Veränderungen der Gewohnheiten und der Umgebung eine große Wirkung haben, um besser ein- und durchzuschlafen.

Wenn Du ausführlichere Informationen und konkrete Tipps zum Thema Schlaf haben möchtest, kannst Du unsere Artikel „Erholsam geschlafen?“, „Schlaf: Innere Uhr“ und „Schlaf: Gute Nacht!“ lesen.